Sarah Süß
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Buchhandlung am Kirchplatz: Gespräche und Ideen für den Erhalt

Bestimmt haben Sie es bereits gehört: Die Buchhandlung Lechtermann ist insolvent. Das ist ein herber Schlag für unsere Ortsmitte, zu der seit 1983 eben auch die Buchhandlung gehört. Als Bürgermeisterin setze ich mich dafür ein, dass wir eine Zukunftsperspektive schaffen. Denn für mich ist klar: Steinhagen ohne Buchhandlung – das ist schwer vorstellbar.

Gespräche auf vielen Ebenen

Gleich nach Bekanntmachung der Insolvenz habe ich Kontakt zur Insolvenzverwalterin Birgit Pollmann, zum Börsenverein des Deutschen Buchhandels und zum Vermieter des Ladenlokas, Horst Neugebauer als Vertreter der Perus GmbH aufgenommen. Mit gutem Ergebnis: Alle Beteiligten haben eine mögliche Übergabe und Fortführung des Geschäfts im Blick und wollen diese unterstützen und fördern. Dazu bleiben wir in engem Austausch. Interessenten für eine Fortführung gibt es übrigens schon.

Unterstützung durch die Gemeinde

Finanzielle Mittel der Gemeinde stehen dafür nicht zu Verfügung, aber wir können vermitteln, begleiten und unterstützen. Dafür haben wir den ersten Startschuss bereits gesetzt, in dem wir Insolvenzverwaltung, Vermieter und Gemeinde an einen Tisch gebracht, sowie den Börsenverein zur Hilfe gezogen haben. Sollte es tatsächlich zu einer Übernahme kommen, können wir mit der Wirtschaftsförderung in organisatorischen Fragen rund um die Übernahme und Neugründung unterstützen und beraten, ebenso bei der Suche nach Fördermitteln. Darüber hinaus setze ich auf eine starke Zusammenarbeit in der Kulturarbeit, zwischen Gemeinde, Kultur am Kirchplatz, der Bibliothek und der Buchhandlung – denn da geht noch mehr für unser kulturelles Zentrum am Kirchplatz.

Unterstützung durch Vermieter

Auch der Eigentümer des Ladenlokals unterstützt das Ziel, den Standort der Buchhandlung zu erhalten. Dieser fügt sich gut in den umliegenden Einzelhandel ein und stärkt den Ortskern ungemein. Durch die Buchpreisbindung und die damit verbundenen geringen Margen hat es ein klassischer Buchhandel nicht immer leicht. Ein Shop-in-Shop-System – vielleicht sogar mit Produkten aus Steinhagen, aus dem Museum oder aus dem Merchandise-Portfolio der Gemeinde? Seitens des Vermieters werden kreative Ideen für die zukünftigen Mietkonditionen und Rahmenbedingungen ins Spiel gebracht.

Zukunft noch ungewiss

Wie es mit dem Ladenlokal und dem Geschäftsbetrieb konkret weitergeht, hängt von mehreren Faktoren ab – unter anderem vom weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens und davon, ob eine Nachfolge tatsächlich gelingt. Als Bürgermeisterin stehe ich dabei als verlässliche Partnerin an der Seite aller, die diesen Weg mitgestalten wollen.

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