Rappelkiste: Warum die Spielgruppe ein Verein wird
Die Lösung
Hilfesuchend wand sie sich ans Rathaus und gemeinsam mit Jens Hahn steckten wir die Köpfe zusammen und brüteten über möglichen Lösungswegen für die Rappelkiste. In Betracht kam am Ende nur eine Vereinsgründung. Und genau die steht nun an. Leichter gesagt als getan, denn auch an der Gründung eines Vereins hängen eine ganze Menge Formalitäten. Nun ist es aber fast geschafft, ab dem 1. August ist die Rappelkiste offiziell: Die Rappelkiste – Steinhagen e.V.
Was ändert sich dadurch?
Die Rappelkiste ist dann ein eingetragener Verein – mit Steuernummer und Elster-Zugang! Vor allem bedeutet die Vereinsgründung also, dass die Spielgruppe fortbestehen kann – eine sehr gute Nachricht für Steinhagen. Die Eltern, die ihr eKinder in der Rappelkiste betreuuen lassen möchten, müssen zukünftig Mitglied des Vereins werden – mindestens für 1 Jahr. Der Elternebitrag von 35 Euro bleibt gleich, zusätzlich fallen monatlich 10 Euro an Vereinsmitgliedschaft an. Das ist immer noch günstig, kann für die Rappelkiste aber durchaus auch eine Chance sein. Denn bislang reichten Elternbeiträge und Zuschuss des Kreises Gütersloh kaum aus, um neben den laufenden Kosten auch einmal neue Anschaffungen zu tätigen. Als Verein darf die Rappelkiste nun auch spenden entgegen nehmen und entsprechende Spendenquittungen ausstellen!
Übrigens: Man darf auch Vereinsmitglied werden, ohne ein Kind in der Rappelkiste betreuuen zu lassen. Das unterstützt die Arbeit von Steffi Rottmann und ihrem Team, und so ein Verein lebt ja letztlich von seinen Mitgliedern!



